Liebe IG Metall:

Jetzt

weiterdenken

Wir brauchen eine klare Unterscheidung

zwischen betrieblich notwendiger und

persönlicher Weiterbildung.

Liebe IG Metall:

Jetzt
weiterdenken

Wir brauchen eine klare Unterscheidung

zwischen betrieblich notwendiger und

persönlicher Weiterbildung.

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Betriebliche Weiterbildung sinnvoll weiterführen.

Bereits jetzt investieren die bayerischen M+E Betriebe Jahr für Jahr 650 Millionen Euro in die Qualifizierung ihrer Mitarbeiter*innen. Die vorhandenen Tarifregelungen sind umfassend und müssen jetzt für die digitale Transformation konsequent genutzt werden. Eine Ausweitung auf persönliche Qualifizierungsziele, für die der Arbeitgeber keine Verwendung hat, führen zu hohen zusätzlichen Ausgaben und sind nicht sinnvoll.

Unternehmen können selbst am besten entscheiden, welche Qualifizierungsmaßnahmen für einen Beschäftigten betrieblich erforderlich und sinnvoll sind. Eine Kostentragungspflicht von privaten Fortbildungslehrgängen kann ihm nicht aufgebürdet werden. Qualifizierungen, die nicht unmittelbar mit der Tätigkeit in Zusammenhang stehen, sind Angelegenheiten des Einzelnen und müssen deshalb durch den Einzelnen organisiert und – ggf. mit staatlicher Unterstützung – finanziert werden.

Deshalb ist die klare Unterscheidung zwischen betrieblich notwendigen bzw. zweckmäßigen Qualifizierungen und persönlicher Weiterbildung beizubehalten.