Liebe IG Metall:

Jetzt

weiterdenken

Wir brauchen mehr Flexibilität 

in der Arbeitszeit für Arbeit-

nehmer*innen und Betriebe.

Liebe IG Metall:

Jetzt
weiterdenken

Wir brauchen mehr Flexibilität

in der Arbeitszeit für Arbeit-

nehmer*innen und Betriebe.

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Mehr Flexibilität in der Arbeitszeit.

Das heutige System zur Arbeitszeitregelung geht an der Arbeits- und Lebensrealität von Arbeitnehmer*innen und Unternehmen vorbei:

  • Die aktuellen Regelungen sind nicht geeignet, die veränderten Bedürfnisse von Arbeitnehmer*innen abzubilden, um die Anforderungen des privaten Lebens mit dem Berufsleben in Einklang zu bringen.
  • Das System ist nicht geeignet, auch künftig die Bedürfnisse der Gesellschaft – Produkte und Dienstleistungen zu jeder Zeit und an jedem Ort abrufen zu können – zu erfüllen.
  • Die Regelungen bilden nicht die Bedürfnisse einer in Wertschöpfungsketten aufgestellten Wirtschaft ab.

Dazu ein kleines Beispiel:
Ein Wochenend-Pendler möchte von Montag bis Donnerstag möglichst viel arbeiten, um am Freitag so früh wie möglich die Rückreise nach Hause antreten zu können. Damit das gelingt, ist es manchmal erforderlich, länger als zehn Stunden pro Tag zu arbeiten. Das ist mit dem bestehenden Arbeitszeitgesetz nicht möglich.

Die Beschränkung der täglichen Höchstarbeitszeit auf zehn Stunden muss also entsprechend der EU-rechtlichen Möglichkeit auf eine Wochenbetrachtung mit 48 Stunden verändert werden. Das führt nicht zur Erhöhung des Arbeitszeitvolumens, sondern zu mehr Flexibilität bei der wöchentlichen Verteilung der Arbeitszeit. Weiter müssen die Möglichkeiten der europäischen Arbeitszeitrichtlinie zur Ausgestaltung der elfstündigen täglichen Ruhezeit aus der Arbeitszeitrichtlinie in das deutsche Arbeitszeitgesetz übernommen werden.

Wir fordern die IG Metall auf, in dieser Sache gemeinsam mit uns auf den Gesetzgeber zuzugehen.